Ein Cyclocrosser macht einfach Spaß! Gerade wenn es im Herbst und Winter auf der Straße ungemütlich feucht und kühl ist, ist man auf Waldwegen geschützter unterwegs. Im Unterschied zum Mountainbike macht es mit einem Crosser aber auch nichts, mal ein paar Kilometer Straße zu fahren.
Als mich deshalb die Zeitschrift Rennrad bat, an ihrem Cyclocrosser Vergleichstest teilzunehmen, der in der Ausgabe 11/12 09 erscheint, habe ich gerne zugesagt. Auch wenn das bedeutet, ein Fahrrad zu bauen, das nicht für einen bestimmten Kunden gemacht ist. Aber es hat natürlich auch seinen Reiz, ein Rad zu bauen, das direkt mit anderen verglichen wird. Ich bin gespannt...
Auch gereizt hat mich an der Aufgabe, mal wieder ein Rad mit Canileverbremsen zu bauen. Meist kommen an meine heutigen Räder ja Scheibenbremsen. Aber seit jeher bin ich ja sehr verbunden mit der Bremsenentwicklung. Und mit ein wenig Geschick funktionieren auch Cantileverbremsen recht gut. Am Cyclocrosser bieten sie eben erheblich bessere Schlammfreiheit als Bremsen mit linearer Zugführung.
Herausgekommen ist ein eleganter Stahlrahmen mit passender Stahlgabel. Moderate Rohrdurchmesser sorgen für eine vernünftige Mischung aus Steifigkeit und Komfort. Schöne Details sorgen dafür, daß das Rad auch optisch nie langweilig wird. Für besondere Eleganz sorgt der passend gebaute Vorbau.
Das Gewicht des Rahmens beträgt 1930 Gramm, das der Gabel 970 Gramm. Der Vorbau wiegt rund 220 Gramm. Das komplette hier vorgestellte Rad addiert sich zu knapp 9 Kg ohne Pedale. Wie meistens lege ich hier Wert auf Robustheit und Lebensdauer, auf Wunsch ließe sich der Rahmen allerdings auch leichter bauen.
Der Preis des Rahmens beträgt 1900€, Gabel und Vorbau liegen bei 300€ und 150€. Der Gesamtpreis hängt natürlich von der Ausstattung ab. Das hier zu sehende Testrad mit 57cm langem Oberrohr ist entweder als Rahmenset, Komplettrad oder einem Teil der Komponenten erheblich günstiger zu kaufen. Bei Interesse bitte eine email schicken.
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