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15.Oktober

Endlich komme ich mal dazu, ein weiteres Rad vorzustellen, ein 29er Mountainbike.

Viele Grüße,

Georg Blaschke


2.Oktober

Jetzt auch mit Blog:

Lange habe ich mich zurückgehalten. Aber immer wieder wurde ich gebeten, doch mehr von meiner Arbeit zu erzählen. Auch meine Schilderungen von Reparaturen oder Rahmenbauten im IBC- oder Tour-Forum sind immer recht gut angekommen. Deshalb werde ich solche Sachen jetzt in einem Blog bündeln. Das ist für mich leichter aktuell zu halten und mit Bildern zu versorgen als die Neuigkeiten hier.

Hier geht es zum Blog: GeorgBlaschkeBikes

Rahmenmaterialien:

Ich habe die Liste von Rahmenbaumaterialien noch durch Columbus METAX Rohre erweitert. Columbus METAX ist vergleichbar dem heutigen XCR Rohr und wie dieses nahtlos gezogen und vor allem rostfrei in höchster Qualität! Vor allem Gabelschaftrohre mit Gewinde in 1" sind in dieser Qualität heute schlicht nicht mehr erhältlich.

Viele Grüße,

Georg Blaschke


11.August

2011

Neuer Technischer Artikel über Softtails:

Ich baue ja regelmäßig sogenannte Softtails, Fahrräder mit minimalem Federweg am Hinterrad. Die machen sehr viel Spaß, weil sie eine Menge Vorteile eines vollgefederten Rades haben wie mehr Komfort und bessere Traktion. Dabei fahren sie sich aber wie ein ungefedertes Rad, ohne Schaukeln, ohne Wippen. Und wie schön sich so ein Rad fährt, merkt man meist erst dann, wenn man es eben nicht mehr fährt und mal wieder auf ein ungefedertes steigt.

Um die Gedanken, die ich mir bei der Entwicklung meiner Softtails gemacht habe etwas zu erläutern, habe ich einen technischen Artikel dazu geschrieben. Hier geht es lang.

Eurobike 2011:

Ich werde wie auch schon in den vergangenen Jahren keinen Stand auf der Eurobike haben. Die Messe ist ja hauptsächlich für Fachbesucher. Aber ich werde die gesamte Zeit als Besucher da sein und habe Zeit für Gespräche. Für einen Termin am besten vorher per email melden.

Ein Rahmen von mir wird allerdings auf der Eurobike zu sehen sein. Doch dazu mehr, wenn es losgeht.

EHBE 2012:

Es steht schon länger fest, aber ich möchte auch hier noch mal auf die EHBE 2012 hinweisen:

Der Termin ist Samstag, 31.März und Sonntag, 1.April 2012 am üblichen Ort in Schwäbisch Gmünd.

Viele Grüße,

Georg Blaschke


22.Mai 2011

EHBE 2012

An diesem Wochenende sollte eigentlich die European Handmade Bicycle Exhibition 2011 stattfinden. Diese ist ja leider ausgefallen. Bei vielen Besuchern und angemeldeten Ausstellern hat das zu Enttäuschung geführt, das kann ich sehr gut verstehen. Bei mir hat es zudem Fassungslosigkeit darüber ausgelöst, wie sich ein Rahmenbauer diese Ausstellung entgehen lassen kann. Es gibt für Interessierte einfach keine bessere Gelegenheit in Europa, sich über handgemachte Fahrräder und alles, was dazugehört, zu informieren. Und für mich als Aussteller gibt es keine bessere Gelegenheit, in einer ruhigen Umgebung die vielen Details meiner Räder zu erklären und jede Menge Fragen zu beantworten. Handgebaute Fahrräder sind einfach erklärungsbedürftig. Wer die beiden letzten EHBEs besucht hat, weiß, wie sehr das meine Stimme angestrengt hat, sie war regelmäßig am Sonntagabend weg. Das war es mir wert. :-)

Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Das Wochenende wurde für ein EHBE Treffen in Schwäbisch Gmünd genutzt. Außer den Veranstaltern Indra und Ingo waren auch Iwo Randoja, der Stahlrahmen-Blogger, und die Rahmenbauer Ulrich Vogel, Thomas Veidt und Patrik Widmer da. Und ich natürlich.

Fest steht, daß die EHBE in 2012 stattfinden soll und wir alles dafür tun werden, das möglich zu machen. In den kommenden Tagen wird der Termin für die Halle abgeklärt, den ich dann sofort auch hier bekanntgeben werde. Meine Anmeldung habe ich schon mündlich abgegeben, wie auch alle anderen Anwesenden. :-)

Ich habe dieses Jahr von einigen, die gerne gekommen wären, enttäuschte emails bekommen und auch in Foren viele entsprechende Kommentare gelesen. Die Wartezeit wird lang sein, aber ich freue mich schon auf die Gespräche im kommenden Jahr!

Viele Grüße,

Georg Blaschke


15.Mai 2011

Nachdem es hier in der letzten Zeit noch ruhiger als sonst zuging, möchte ich auch den Grund dafür verraten: VANDEYK

Das ist erst einmal der Nachnahme von Arendt van Deyk. Aber dieser Name steht auch auf dem Unterrohr der ersten Kollektion von Fahrrädern, die ihre Entstehung einem Team verdankt, dessen Gründer und Kopf er ist. In diesem Team kommen unterschiedlichste Personen zusammen, die sich in einem einig sind: Wirklich besondere Fahrräder auf die Beine zu stellen und ihnen den Rahmen zu verleihen, den sie verdienen. Dazu gehören zum Beispiel eine website und Fotos auf höchstem Niveau, die die atemberaubende Lackierung zur Geltung bringen können. Mein Anteil an der ersten Kollektion, NIGHTSTREAM, ist der Rahmen. Sehr klassisch und doch auch sehr modern. Kompromisslos renntauglich, auch wenn der erste Kratzer sehr weh tun dürfte. 5 Rahmen der Kollektion NIGHTSTREAM sind bereits entstanden, 25 werden es in den kommenden Monaten insgesamt werden.

Was mich von Anfang an bei jedem im Team begeistert hat, ist die Hingabe an das kompromißlos Beste. Und das sieht man dem Rad und allem, was dazugehört, auch an!

Mehr:

www.vandeyk.de

http://www.facebook.com/vandeyk

http://twitter.com/#!/vandeyk

Viele Grüße,

Georg Blaschke


24. März 2

011

Ein anderes Projekt der letzten Zeit wurde gestern abgeholt. Für viele Leser in verschiedenen Foren war es interessant, die Entstehung des Rahmens mitzuverfolgen.

Auch dieser Rahmen wird nicht von mir aufgebaut, deshalb bin ich selbst auf das fertige Rad und die ersten Ausfahrten damit gespannt.

Hier sind die threads zu finden:

Bikeboard.AT

TourForum

Rennrad-News

Viele Grüße,

Georg Blaschke


23. März 2011

Endlich wird es Frühling und im Garten wird es langsam bunt.

Eine besonders schöne Farbe hat auch einer meiner zuletzt gebauten Rahmen. In letzter Zeit baue ich ja hauptsächlich Stahlrahmen, ein gefederter Aluminiumrahmen sticht da besonders hervor. Natürlich ist der Rahmen wieder einmal recht speziell, so kombiniert er 140mm Federweg mit speziell auf die Fahrweise des Kunden abgestimmter Kennlinie und Dämpfer mit der Möglichkeit, auch die besonders schmal gebauten SRAM XX Kurbeln nutzen zu können. Der Viergelenkhinterbau ist wie bei mir üblich komplett wälzgelagert.

Der Rahmen verläßt mich als Rahmenset, deshalb hier nur ein paar Fotos:

Viele Grüße,

Georg Blaschke


18. Oktober 2010

Staub, Schweiß und Späne

Manche stellen sich das Leben als Rahmenbauer ja so vor, daß man den guten Teil des Tages damit verbringt, die eigenen Räder auf schönen Touren ausgiebig zu testen. Den Rest des Tages verkauft man dann Räder zu Preisen, zu denen sich die meisten Leute ein Auto kaufen. Manchmal werde ich nach meinen Erfahrungen gefragt und ich antworte dann meist mit Churchill: Wer ein Leben als Rahmenbauer wählt, den erwartet ein Leben mit Staub, Schweiß und Spänen. Gottseidank nicht nur, aber eben auch.

Hier einmal ein Beispiel aus der letzten Zeit. Auf dem Bild links zu sehen ist ein Steuerrohr für ein Mountainbike. Das Steuerrohr ist aus Stahl, gemacht für einen sogenannten Inset-Steuersatz. Dafür kann man kein fertiges Steuerrohr kaufen, man muß es selbst machen. Die leichteste und stabilste Variante ist, das Teil aus einem Stück Chrom-Molybdän-Stahl zu fertigen. Und zwar so, daß die Enden etwas dickwandiger sind als der Mittelteil. Auch auf dem Bild zu sehen ist das Ausgangsmaterial, eine Welle mit 60mm Durchmesser aus 25CrMo4.

Und hier kommt, was den Unterschied zwischen beiden Teilen ausmacht: Eine Kiste Späne. Ganz unten, kaum zu sehen, silberne Späne. Sie sind entstanden, als die Welle vom Durchmesser 60mm auf den Durchmesser 47mm abgedreht wurde. Dann sind da dicke Würmer, die entstehen beim Bohren, das massive Teil muß ja erstmal durchbohrt werden. Ganz oben dann blaue Späne, die entstanden, als das Rohr innen auf Maß ausgedreht wurde. Viele Späne für ein einziges Steuerrohr. Aber so ist das, wenn wirklich etwas hergestellt wird, es entstehen neben schönen Teilen eben auch Staub, Schweiß und Späne. Und das sieht man meiner Werkstatt auch an.

Warum ich das alles erzähle?

Viele meiner Kunden holen ihr Rad persönlich ab. So auch im August, als sich eine Kundin zusammen mit ihrer Schwester mit der Bahn auf den Weg machte. Die erste Tour mit dem neuen Rad sollte direkt von Geldersheim nach Regensburg führen. Einem Mitreisenden in der Bahn fiel auf, daß zwar zwei radmäßig ausgestattete Damen, aber nur ein Rad vorhanden waren und man kam ins Gespräch über das Wieso und Warum. Der Mitreisende erzählte dann von einem beeindruckenden Laden, der auch individuelle Räder anbietet und wo die Räder auf Galerieniveau präsentiert werden. Ein Einkaufserlebnis.

Beim Abholen dann erzählte mir die Kundin (mit der ich nach einem Besuch, zig emails und manchem Telefonat längst per Du war) dann, daß sie nicht wüßte, ob sie bei mir ein Rad gekauft hätte, wenn ihr erster Eindruck meine Werkstatt gewesen wäre. Und nicht die vielen emails, die schon vor dem ersten Besuch hin- und hergingen und ihr schon das Gefühl gegeben hätten, daß ich genau das Rad bauen könnte, das sie sich wünscht. Durch Fotos vom Bau hat sie dann das Entstehen ihres Rades bei mir miterlebt, Schritt für Schritt. Das Gespräch in der Bahn hat sie dann mit dem Wissen geführt, daß wirklich individuelle Fahrräder nicht in einer Galerie entstehen können. Und einen längeren Prozeß voraussetzen und eben nicht nur ein Einkaufserlebnis sind.

Schade eigentlich, denn auch ich würde lieber in einer lichtdurchfluteten, sauberen Galerie mit viel Platz arbeiten. Aber daß auch in einer Werkstatt tolle Dinge entstehen können, sieht man am Ergebnis:

Viele Grüße,

Georg Blaschke


17. Oktober 2010

Bilder aus dem Wallis

Ich habe neulich wunderbare Bilder aus dem Wallis bekommen, die ich hier auch zeigen möchte. Bei aller Begeisterung über schöne Fahrräder und pfiffige Details ist das Wichtigste ja immer noch, Spaß damit zu haben und auf gesunde und erfüllende Weise seine meist knappe freie Zeit zu verbringen.

Ich habe die Bilder anklickbar bewußt in ihrer vollen Größe belassen, auch wenn selbst das größte Bild die eigene Erfahrung nicht ersetzen kann:

Vielen Dank für die Bilder und Viele Grüße,

Georg Blaschke


16. Oktober 2010

EHBE 2011

Die European Handmade Bicycle Exhebition findet im kommenden Jahr vom 20. bis zum 22. Mai statt. Ich habe mich heute angemeldet und freue mich wieder auf gute Gespräche. Das ist nämlich das Schöne an der EHBE: Man sieht nicht nur viele tolle Fahrräder, sondern man kann sich ausführlich mit den Erbauern unterhalten.

Die Messe ist sehr persönlich und es ist eigentlich immer genug Zeit vorhanden, um ausführlich miteinander zu reden. Allerdings habe ich auch schon einige male gehört, man habe mich nicht angesprochen, weil ich ja so beschäftigt gewesen sei und man nicht stören wollte. Das ist höflich und nett gemeint, aber: Ruhig mitreden. Meist ergeben sich in kleinen Grüppchen die besten Gespräche!

Viele Grüße,

Georg Blaschke


15.September 2010

Es ist ja immer wieder interessant, daß die schönsten Geschichten vom Leben geschrieben werden und wie klein die Welt manchmal sein kann.

So las ich neulich ein altes Buch: Mark Twain bummelt durch Europa. Wunderbar ironisch beschreibt er hier seine Wanderung durch Europa im Jahre 1878. In einem Kapitel beschreibt er die Abfahrt mit der Rigi-Bergbahn, wo er einen Platz ganz vorne bekommt und das sofort bereut, weil es haarsträubend steil bergab geht.

Nun bekomme ich eine email eines Kunden, der sein Rad im Mai direkt am letzten Tag der EHBE-Messe in Schwäbisch Gmünd abgeholt hat. Es ist ein Tourenrennrad, gebaut, um auf langen Touren steile Berge hoch- als auch herunterzufahren. Und ein Film zeigt eine Fahrt den Rigi hinauf parallel zur Bahntrasse, die gerade von der historischen dampfbetriebenen Bahn befahren wird! Allein die speziell für den Bergbetrieb gebaute Dampflok mit all ihrer sichtbaren Mechanik ist eine Augenweide. Daß dann der Radfahrer nach Steigungen bis zu 30% auch noch schneller auf dem Berg ist als die Bahn, ist natürlich das Sahnehäubchen.

Das Schönste daran finde ich aber, daß sich auch in mehr als 130 Jahren prinzipiell nicht viel geändert hat: Der Berg ist noch da und damals wie heute ist es ein großes Erlebnis heraufzukommen. Und ich freue mich, dazu beigetragen zu haben.

Das Rad habe ich hier näher beschrieben.

Viele Grüße,

Georg Blaschke


9.Juni 2010

Vollzeit Rahmenbauer


Nachdem ich in den letzten Jahren den Rahmenbau nebenberuflich ausgeführt habe, steht eine große Veränderung bevor: In Zukunft werde ich Vollzeit-Rahmenbauer sein. Dadurch sollte sich die Wartezeit auf eins meiner Räder deutlich verringern und meine Erreichbarkeit tagsüber verbessern. Nicht verändern wird sich meine Herangehensweise an den Rahmenbau: Ich werde weiterhin jedes Rad einzeln nacheinander bauen mit dem absoluten Schwerpunkt auf Qualität.

13 Jahre lang war ich bei SRAM in der Komponentenentwicklung beschäftigt, in den letzten Jahren als Senior Design Engineer. SRAM hat sich in diesen Jahren deutlich vergrößert und hat sehr großen wirtschaftlichen Erfolg. Ich bin froh, für dieses Ergebnis mitverantwortlich zu sein und die von mir entwickelten Teile millionenfach auf den Straßen zu sehen. Und ich bin dankbar dafür, diese Jahre in einem so außerordentlich kompetenten wie menschlich angenehmen Team verbracht und dabei so viel gelernt zu haben. Es hat sehr großen Spaß gemacht und wird mir sicherlich oft fehlen. Meine Teile für das Modelljahr 2011 sind in Serienproduktion, insofern paßt der Zeitpunkt für den Wechsel ganz gut.

Über die Jahre konnte ich an vielen unterschiedlichen Komponenten mitarbeiten, teilweise als der verantwortliche Design Engineer, als Projektleiter oder konnte auch einfach nur in Gesprächen einen Beitrag leisten. Die RED und XX Schaltwerke, die XO und i-MOTION 9 Drehgriffschalter und die DualDrive Clickbox und sind hier neben anderen Projekten zu nennen, aber auch in jedem Rennrad Schalt-Bremsgriff steckt ein wenig meiner Arbeit. Und so wie es aussieht, wird auch noch etwas kommen, von dem ich das Konzept erarbeitet habe. Aber das ist schon Modelljahr 2012 und wird hier nicht verraten. :-)


EHBE 2010


Auch das zweite Mal war die EHBE in Schwäbisch-Gmünd eine tolle Erfahrung für mich. Viele haben wieder den Weg an meinen kleinen Stand gefunden, aber es war immer genug Zeit für ausführliche Gespräche. Trotz aller Möglichkeiten des Internets ist ein persönlicher Kontakt doch immer am Schönsten. Und auch noch so tolle Fotos können ein real betrachtetes Rad nicht ersetzen. Zudem sind meine Räder extrem erklärungsbedürftig, viele Details sind ohne Hintergrundwissen gar nicht einzuordnen. Deshalb bemühe ich mich hier auf der website, möglichst viel davon durch detallierte Erklärungen zu vermitteln. Aber von Angesicht zu Angesicht geht es einfach immer noch am Besten.

Deshalb schon mal vormerken: Die EHBE 2011 findet voraussichtlich vom 20.05. bis zum 22.05. statt.

Viele Grüße,

Georg Blaschke


28.März 2010

European Handmade Bicycle Exhebition 21.05. - 23.05.2010

Sicherlich hat sich ja jeder Leser dieser Seiten den Termin schon vor langer Zeit vermerkt, aber es geschieht ja nur allzu oft, daß das Notizbuch vom Dackel zerrupft, das nagelneue superleichte Notebook vom Frühlingswind verweht und das eigene Erinnerungsvermögen ein Opfer der vielen zu merkenden Termine und pincodes wurde. Deshalb hier noch einmal die Erinnerung an die sicherlich schönste Fahrradmesse Europas in diesem Jahr.

Viele Grüße,

Georg Blaschke


8.März 2010

SRAM XX

Es ist ein schönes Gefühl, das erste SRAM XX Schaltwerk an ein GEBLA zu verbauen. So kommen gewissermaßen zwei meiner technischen Kinder zusammen, nachdem ich bei SRAM der verantwortliche Senior Design Engineer bei der Entwicklung dss XX Schaltwerks war. Nun hat es nicht nur Weltmeisterschaften gewonnen, sondern auch den Weg an meine Rahmen gefunden.

Viele Grüße,

Georg Blaschke


22.November 2009

Rahmenbauteile

Ich habe eine Liste für Rahmenbauteile angelegt, in die ich Teile aufnehmen möchte, die bei den üblichen Lieferanten nicht erhältlich sind.

Den Anfang macht ein Steuerrohr aus Stahl für Headshok- und Lefty-Gabeln.

Viele Grüße,

Georg Blaschke


19.November 2009

In der aktuellen Aktiv Radfahren 11/12-09 ist ein sehr schöner Testbericht über das Tourensportrad, das auch auf der diesjährigen EHBE zu sehen war. Die Photos sind hervorragend und der Text sehr schön formuliert. Mich hat natürlich besonders gefreut, daß den Testern, die ja viele Räder fahren und nicht so einfach zu beeindrucken sind, das Tourensportrad so gut gefallen hat.

Viele Grüße,

Georg Blaschke


18.November 2009

Ich habe einen neuen technischen Artikel erstellt, in dem ich meine Ansichten über Lackierung oder Pulverbeschichtung näher erläutere. Ich habe in den letzten Jahren eher zur Lackierung hin tendiert, nachdem ich mit Pulverbeschichtungen in den ´90er Jahren nicht nur gute Erfahrungen gemacht hatte. Allerdings haben sich nicht nur die Lackierungen, sondern auch die Pulverbeschichtungen erheblich weiterentwickelt. Und es gibt mittlerweile Betriebe, die sich auf Fahrradpulverbeschichtungen auf höchstem Niveau spezialisiert haben, die nötigen Vorbereitungen anbieten und auch die nötige Vorsicht walten lassen. Es ist ein großer Unterschied, ein Bauteil für die Industrie oder für Bauten zu beschichten oder ein Fahrrad.

Ich bin deshalb froh, für meine Räder beides anbieten zu können. Wer mehr darüber lesen möchte, kommt hier zum Artikel.

Viele Grüße,

Georg Blaschke


26.Oktober 2009

Testsieger im Cyclocrosser-Test der Rennrad

Es ist natürlich ein ganz besonderes schönes Gefühl, wenn das eigene Rad als Testsieger bezeichnet wird. Vor allem aber bin ich froh, daß auch ein relativ schlichtes Rad als gut erkannt wird, das geht mir in der Welt der Hochglanzbroschüren und der Technologien aus der Weltraumforschung manchmal etwas verloren. Ein Fahrrad ist ja mehr als eine Zusammenstellung von Teilen und ein Rahmen ist mehr als ein paar zusammengefügte Rohre oder Lagen Carbon. Es kommt auch in der heutigen, vermeintlich technisch perfekten, Welt, darauf an, WIE das geschieht, um einen Rahmen und ein Rad zu bauen, das perfekt und komfortabel fährt.

Besonders das "Alles funktioniert bestens" beinhaltet für mich ein sehr großes Lob. Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wohl jeder hat schon einmal einen Computer, ein Auto oder eben ein Fahrrad gekauft und festgestellt, daß das leider keinesfalls selbstverständlich ist. Meine mittlerweile mehr als 12 Jahre andauernde Arbeit als Entwickler bei SRAM und die jahrelange Erfahrung im Radsportgeschäft machen sich da sehr bezahlt, wenn es auf das perfekte Zusammenspiel von Komponenten und Rahmen ankommt.

In dieselbe Richtung schlägt auch die besonders hervorgehobene "Bremsanlage auf höchstem Niveau": Zu einem peniblen Aufbau eines Rades gehört es für mich auch, manche Komponenten zu überarbeiten, um sie zu perfektionieren. So wird eben die Lagerung der Bremsen optimiert, wenn ich das für sinnvoll erachte. Cantileverbremsen an Cyclocrossern werden ja oft als etwas zickig hingenommen, aber das muß eigentlich nicht sein. Zumal Bremsen ja mein altes Steckenpferd sind und mir 1994 meinen ersten Testsieg für die beste Bremsleistung und Dosierbarkeit im Test eingebracht haben.

Leider kommt die Weiterentwicklung dieser website ja immer etwas zu kurz. Eigentlich sollte der Technische Artikel darüber, wie meine Rahmen entstehen, ja schon längst fertig sein. Ich werde mich in den kommenden Wochen besonders bemühen, daran weiterzuarbeiten. Denn letzlich ist die Art und Weise, wie meine Rahmen entstehen, der Schlüssel dafür, wie sie fahren. Und es führt die Begeisterung über das Fahren zum Testsieg. Oder dazu, mit einem Lächeln von der Ausfahrt nach Hause zu kommen...

Viele Grüße,

Georg Blaschke


08.August 2009

Neue Preisliste

Keine Angst, es gibt keine Preiserhöhung zum neuen Modelljahr. Erstens habe ich keine Modelljahre und zweitens bisher keine Preisliste. Keine Preisliste deshalb, weil ich lange Zeit vor allem vollgefederte Einzelstücke gebaut habe, die nicht so einfach zu katalogisieren, aber extrem aufwendig zu realisieren sind. Bei meinen gefederten Rädern werden ja nicht nur der gewünschte Rahmentyp, die Rohre und die Geometrie auf den Kunden abgestimmt, sondern zum Beispiel auch Federkennlinie und Dämpfung. Dadurch ist vor allem der Entwicklungsaufwand nicht so einfach vorherzusehen.

Seit einiger Zeit baue ich aber immer mehr ungefederte Rahmen und Gabeln. Dort ist der Aufwand an Material, Arbeitszeit und Entwicklung nicht nur besser voraussehbar, sondern auch erheblich geringer. Dadurch ist die Preisspanne, in der ich Rahmen und ganze Fahrräder baue, insgesamt größer geworden.

Deshalb habe ich mich entschlossen, eine einfache Preisliste zu erstellen. Nicht jede Kleinigkeit ist in der Liste enthalten. Viele Lösungen, die meine Räder besonders machen, sind ausschließlich an dem jeweiligen Rad zu finden. Ich baue ja nach wie vor keine Fahrräder von der Stange.

In der Preisliste nicht enthalten sind Preise für komplette Räder. Diese ergeben sich durch die gewählte Ausstattung. Ich werde aber bei den beschriebenen Kompletträdern die Preise der jeweiligen Ausstattungen angeben, so daß man einen Überblick bekommt. Gerne mache ich natürlich auch ein individuelles Angebot.

Viele Grüße,

Georg Blaschke


28. Juli 2009

Tour de France

Das letzte mal wirklich gefesselt war ich von der Tour de France, als Laurent Fignon in der letzten Etappe so wahnsinnig knapp von Greg Lemond geschlagen wurde. Seitdem habe ich die Tour immer grundsätzlich mitverfolgt, habe aber nie mehr mitgefiebert. Das war auch dieses Jahr nicht groß anders.

Allerdings hat mich das Ergebnis der Tour de France 2009 dann doch berührt: Die ersten drei Plätze belegten Fahrer, die mit dem SRAM RED Schaltwerk ausgestattet waren, für das ich bei SRAM der verantwortliche Design Engineer war. Das ist ein tolles Gefühl. Und irgendwo ist auch in heutigen Tagen ein Sieg bei der Tour etwas besonderes. Vielleicht sollte man die RED dann doch in YELLOW umbenennen. :-)

Viele Grüße,

Georg Blaschke


08. Juli2009

Nachdem die EHBE, die 1. europäische Messe für handgebaute Fahrräder in Schwäbisch Gmünd nun schon fast zwei Monate her ist, komme ich endlich mal dazu, an der website weiterzuarbeiten.

Die Messe war sehr schön. Es gab für die Besucher wirklich viele außergewöhnliche Fahrräder jenseits des Massenmarktes zu sehen, dazu war ausreichend Zeit vorhanden, sich die Räder anzuschauen, Fragen zu stellen und Gespräche zu führen. Für mich war sehr beeindruckend, wie hoch das Interesse der einzelnen Besucher war, sich ausführlich zu informieren. Daß nach drei Tagen Messe meine Stimme dabei stark überfordert war, nehme ich gerne in kauf. Zumal mir ein sehr fürsorglicher und netter Besucher nach der Messe ein sehr leckeres Glas biologisch erzeugten Blütenhonig geschickt hat, um sie wieder zu regenerieren. :-)

Es war dies auch eine gute Gelegenheit, Leute persönlich kennenzulernen, die man sonst nur aus Foren kennt. Auch wenn das teilweise schon jahrelange Bekanntschaften waren, ist es doch etwas anderes, sich einmal direkt gegenüberzustehen. Der Computer kann eben ein persönliches Gespräch nur sehr eingeschränkt ersetzen. Ich war auch sehr beeindruckt, wie viele Besucher diese website teilweise sehr genau kannten. Das ist für mich ein Ansporn, daran weiterzuarbeiten, obwohl es sehr viel Mühe bereitet, wirklichen Inhalt und nicht nur bunte Bilder zu erzeugen.

Aus den vielen Gesprächen mit Besuchern haben sich für mich mehrere Punkte herauskristallisiert, die ich bei der Weiterentwicklung dieser website in den nächsten Wochen umsetzen möchte:

Wie wird ein Rahmen oder eine Gabel hergestellt? Mir schwebt eine Entstehungsgeschichte mit Bildern und Erklärungen vor, den Anfang macht die Entstehung einer typischen Gabel.

Ein anderer technischer Artikel wird beschreiben, warum ein Rahmen bei mir genau auf die gezeigte Weise entsteht und warum nicht anders.

Sehr viel Interesse haben meine Softtail-Federungen erzeugt. Ich baue diese Art der Federung ja schon seit 1995 und möchte sie in einem technischen Artikel näher erklären.

Übrigens wird die 2.EHBE voraussichtlich an Pfingsten 2010 wieder in Schwäbisch Gmünd stattfinden. Ich freue mich jetzt schon darauf.

Viele Grüße,

Georg Blaschke


31. August.08

Ich bin vom 1. bis zum 15. September im Urlaub und weder telefonisch noch per email zu erreichen. Natürlich werde ich eingegangene emails danach beantworten. Während des Urlaubs allerdings geht die Familie vor und die Kinder freuen sich schon sehr darauf, in den Niederlanden den Nordseestrand und im Fahrradanhänger das Hinterland unsicher zu machen. :-)


31. August 08

Nachdem sich genügend Aussteller vorab angemeldet haben, steht nun fest, daß 2009 in Schwäbisch Gmünd bei Stuttgart die erste europäische Messe für handgebaute Rahmen und Fahrräder stattfinden wird, die European Handmade Bicycle Exhebition. Sicherlich für jeden sehenswert, der sich für schöne Fahrräder interessiert. Die Messe wird relativ klein sein, was für Besucher und Aussteller von Vorteil sein wird, man hat einfach mehr Zeit zum Schauen und Reden. Auch ich werde natürlich ausstellen.

Also den Termin vom 8. bis 10 Mai 2009 schon mal vormerken.


08. Februar 08

Ich habe meine Diplomarbeit als PDF-Datei verfügbar gemacht. Hier geht es lang.

Georg


Die überarbeitete Homepage ist noch nicht ganz fertig, aber vieles ist schon lesenswert.

Einiges ist mir besonders wichtig und zur Erklärung der von mir gebauten Rahmen und Fahrräder nötig. Man kann ja nicht einfach zum Radhändler gehen und sich ein GEBLA kaufen, weil einem das so gut gefällt. Meist ist das ein längerer Prozeß, in dem man auch seine eigenen Bedürfnisse und Wünsche entdeckt und präzisiert. Und oft ist vor dem ersten Besuch meiner Homepage schon die Entscheidung gefallen, sich einen Rahmen oder ein Fahrrad bauen zu lassen und es steht die Entscheidung an, welcher Rahmenbauer dafür in Frage kommt. Jeder Rahmenbauer hat seinen Stil, sein Können und seine Philosophie. Alles Dinge, die nicht auf einen Blick erkennbar sind. Die aber wichtig werden, wenn die Entscheidung ansteht, ob ich der richtige Rahmenbauer für Ihr Rad bin.

Einen guten Überblick geben die Fragen und Antworten , die FAQ. Dort äußere ich mich in Kurzform über alles mögliche und verweise auf ausführlichere Seiten. Dadurch beantworte ich auch Fragen, die an mich per email oder in Foren gestellt werden.

Warum mache ich das hier alles überhaupt und was will ich erreichen? Antworten darauf gibt es in Antrieb und Anspruch (Die Philosophie) und auch auf der Seite Über GEBLA.

Wer tiefer in die Fahrradtechnik einsteigen möchte, findet in den Technische Artikeln einiges. Sie erklären gleichzeitig ausführlich meine Schwerpunktsetzung bei der Entwicklung und beim Bau meiner Rahmen und Fahrräder.

So wie im Tagesgeschehen vieles erst durch die Geschichte erklärbar wird, so ist jeder meiner Rahmen auch ein Produkt der Geschichte der von mir entwickelten und gebauten Fahrradkomponenten und -rahmen. Interessante Momente dieser Geschichte gibt es in der History Tour zu entdecken.

Nicht zuletzt sind mir natürlich auch meine aktuellen Arbeiten wichtig. Da wird sich in der nächsten Zeit auch am meisten tun, weil ich aktuell noch zu wenig gute Fotos von meinen Rahmen habe.

Viel Spaß beim Lesen wünscht

Georg Blaschke

Willkommen bei GEBLA!
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