Rohbox News gefällig?
 

Newsblog Über GEBLA Galerie Bestellung Technik Kontakt/Impressum

 

 



Tourenrad

Es ist manchmal schwer, Fahrräder richtig zu beschreiben. Dieses Tourenrad könnte man je nach Definition auch Randonneur, Randoneuse oder Crosser nennen. Es ist vielfältig einzusetzen, verfügt über alle nötigen Anlötteile für Gepäckträger, Lowrider und Schutzbleche, ist aber nicht so stabil gebaut wie ein Reiserad. Auch die Geometrie ist eher leicht und wendig.

Die Gabel hat ein 1" Steuerrohr, um sie so komfortabel wie möglich zu machen.

Sehr schön finde ich das gewählte Braun, ein Farbton klassischer Porsche 911. Die Schriftzüge sind wie die farbig abgesetzten Details in elfenbein gehalten. Die Schriftzüge sind lackiert, keine Aufkleber. Eine aufwendige, aber sehr schöne und dauerhafte Variante.



  Die 40mm breiten Reifen bieten einigen Komfort, dazu tragen auch die schlanken Stahlrohre des Rahmens und der Gabel bei. Absolut nötig für ein Rad, das täglich gefahren werden soll, sind natürlich Schutzbleche. Ich halte Edelstahbleche für die beste Variante, weil sie nicht nur steifer sind als solche aus Kunstoff, sondern durch den umgebördelten Rand auch eine Art Regenrinne besitzen, die das Wasser nach unten ableitet. Zudem sehen sie einfach besser aus. Die hier verwendeten sind von Gilles Berthoud.
  Die Gabel ist für einen Lowrider vorbereitet, aber dieser wird nur dann montiert, wenn er auch benötigt wird.
  Der Hinterbau im Detail.
  Das hintere Schutzblech endet knapp oberhalb der Kettenstreben, um bei den eingeschränkten Platzverhältnissen möglichst viel Raum für breite Reifen zu bieten. Das speziell angefertigte Befestigungsblech ist aus rostfreiem Stahl.
Die Integration von Scheibenbremsen an ein Straßenrad mit Gepäckträger und Schutzblechen ist nicht ganz einfach, wenn es trotzdem noch schön aussehen soll. Für mich die ideale Bremse für Vielfahrer mit Rennlenker und Gepäck: Avid BB7 Road.
   
  Der Rahmen im Detail von vorne. Die Zufgührung ist auf einen Rennlenker mit Bremsschalthebeln ausgelegt. Natürlich sind die Sockel der Schaltzüge wie auch das auf das Steuerrohr aufgelötete Logo aus rostfreiem Stahl. Die Gabel hat einen sogenannten segmentierten Gabelkopf, eine relativ aufwendige, aber steife und dabei nicht zu schwere Bauweise.
Der Hinterbau ist optisch der Gabel angepaßt. Zudem ist er eine steife Basis für den Gepäckträger. Die Gewindeösen für den Gepäckträger sind verstärkt, an der Unterseite ist der Gewindeeinsatz für die Befestigung der Edelstahlschutzbleche zu sehen.
Natürlich befinden sich auch auf den Sitzstreben wie bei der Gabel gravierte Deckel aus rostfreiem Stahl. Die hinteren Ausfallenden aus hochfestem Stahl. Die Scheibenbremse sitzt gut geschützt zwischen auf der stabilen Kettenstrebe. Dort ist sie weder dem Gepäckträger noch dem Schutzblech im Weg.
Natürlich sind auf die Ausfallenden, auf das Schaltauge und auf die Anlageflächen der Bremszange Bleche aus rostfreiem Stahl gelötet, um sie zu schützen und eine präzise Montage der Nabe, Scheibenbremse und Schaltung zu gewährleisten. Eine wichtige Voraussetzung für Schleiffreiheit der Bremse. Die Gewindeösen für den Gepäckträger und das Schutzblech sind in das Ausfallende integriert.
Die vordere Befestigungsplatte des hinteren Schutzbleches ist aus rostfreiem Stahl gefertigt. Die Befestigung sitzt oberhalb der Kettenstreben, um möglichst viel Reifenfreiheit zu gewährleisten. Das hintere linke Ausfallende.
Die linke Kettenstebe ist zweifach gewinkelt, um der Bremsscheibe genügend Platz zu geben. Die hinteren Ausfallenden.
Die Ablaufbohrung im Tretlagergehäuse ist wichtig, um den Rahmen und das Innenlager vor Rost zu schützen. Natürlich muß es kein schlichtes Loch sein, um die Funktion zu erfüllen.

Und natürlich muß auch die Zugführung unter dem Tretlager keine schlichte Kunstoffplatte sein. Hier sind rostfreie Röhrchen verbaut, die dann mit Teflonröhrchen ausgestattet werden.

Der Bereich um die Sattelklemmung ist duch eine Muffe verstärkt.
Der ganze Rahmen in der Seitenansicht. Das Oberrohr fällt leicht ab und erlaubt eine komfortable Position des Lenkers, ohne auf einen Turm von Diestanzscheiben angewiesen zu sein.  
   
       

 

 

All content © 2004-2015 Georg Blaschke